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Kernenergie: Fluch oder einmalige Chance?

Magda Munteanu Cernavoda, Belene und Olkiluoto

Die Balkanländer setzen auf nukleare Alternativen als beste Lösung, um Energieengpässe zu reduzieren ohne dabei die CO²-Emissionen zu erhöhen. Ob sich die Risiken auszahlen, wird sich zeigen.

Die drei Wachen stehen an diesem 40°C heißen Nachmittag am Tor und ignorieren das geschäftige Treiben um sie herum. Bedrohlich wirkender Stacheldraht säumt den oberen Teil des hohen Zauns, als ob man Häftlinge daran hindern wolle, aus einem Gefängnis auszubrechen.

Aus der Ferne betrachtet sieht das Atomkraftwerk Cernavodă im Osten Rumäniens friedlich und unauffällig aus. Die fünf runden Reaktorblöcke stehen in einer Reihe am Ufer der Donau. Kaum etwas deutet darauf hin, dass der hohe Zaun die zwei in Betrieb befindlichen Reaktoren von einem im Entstehen begriffenen Vier-Milliarden-Euro-Projekt trennt.

Nach mehreren Sicherheitskontrollen, langen Korridoren, deren Zutritt nur mit Passwörtern gewährt wird, und Überprüfungen des Strahlungsniveaus erreichen wir das Herz der Anlage – den Kontrollraum. Nur zwei Männer, der Reaktorfahrer und der Schichtleiter, sind für diese fensterlose Kammer zuständig, in der sich Dutzende schrankgroße Geräte befinden, von denen jedes mehre Aktivitäten innerhalb des Kraftwerks überwacht.

„Acht Stunden lang wissen wir weder, ob es draußen regnet oder schneit“, erzählt Alexandru Ionescu von seiner Schichtarbeit im Kontrollraum. Nach einer vierjährigen Ausbildung ist Ionescu nun Reaktorfahrer, obwohl es noch zwei weitere Jahre praktischen Trainings bedarf, bevor er Schichtleiter und – während der Nachtschicht, wenn das Management nicht vor Ort ist – „oberster Leiter“ des Kraftwerks wird.

Rumänien ist mit dem Kraftwerk Cernavodă, das derzeit 18 Prozent des Energiebedarfs des Landes deckt, ein hohes Risiko eingegangen. Das Land hat seine Kernenergieproduktion letztes Jahr fast verdoppelt, als es den zweiten 700-MW-Reaktor in Betrieb nahm. Und man hat noch kühnere Pläne.

Bis frühestens 2014 sollen zwei weitere der fünf Reaktorblöcke, deren Errichtung unter dem kommunistischen Regime begann, in Betrieb gehen.

„Die Menschen in Cernavodă können den Beginn der Bauarbeiten kaum erwarten. Es ist ihr tägliches Brot”, erklärt Lucian Anghel, Chefinspektor der staatlichen Arbeitsvermittlungsstelle im nahe gelegenen Hafen Konstanza.

Als der zweite Reaktor letztes Jahr fertig wurde, erzählt Anghel, haben viele Menschen in der Gegend, die im Transport und am Bau tätig oder für die Reinigung und Vermietung von Wohnungen zuständig waren, ihren Arbeitsplatz verloren.

Die einheimische Bevölkerung scheint der durch das ukrainische Kraftwerk Tschernobyl ausgelösten Katastrophe im Jahr 1986, als ein Reaktor explodierte und radioaktive Strahlung in die Atmosphäre gelangte, recht gleichgültig gegenüber zu stehen. 30 Menschen kamen damals sofort ums Leben, tausende andere in der Ukraine und den benachbarten Staaten, darunter auch Rumänien, wurden verseucht.

Zwei Jahrzehnte später scheint die Möglichkeit eines solchen Unfalls weit entfernt und mehrere zentral- und osteuropäische Länder sind derzeit in Großprojekte zum Bau von nuklearen Anlagen involviert.

Sollten diese Projekte umgesetzt werden, wird die Region in der Lage sein, stabilere, preiswerte Energie zu erzeugen, die man brauchen wird, um den anhaltenden Energieengpässen in Ländern wie Griechenland, Mazedonien und Albanien entgegenzuwirken.

Eine unerwartete Renaissance

Vor nur zehn Jahren hätten wenige Analysten damit gerechnet, dass diese Länder Atomkraftwerke im Gesamtwert von mehr als 13 Milliarden Euro bauen würden.

In den 1980er und 1990er Jahren sahen europäische Politiker angesichts der ablehnenden Haltung der Bevölkerung gegenüber Kernkraft und der Angst vor Unfällen à la Tschernobyl in der Kernenergie nur eine Option, die mehr Probleme machte als löste.

Das Tempo bei den Bauarbeiten von Atomkraftwerken verlangsamte sich abrupt. Während der letzten zwölf Jahre wurden nur sechs neue Anlagen in Europa in Betrieb genommen: in der Tschechischen Republik, Slowakei und Rumänien. In mehreren Ländern wurden Kraftwerke aus Altersgründen stillgelegt, darunter Bulgarien, Litauen, Deutschland, Spanien, Schweden und Großbritannien.

Doch Meinungen ändern sich nun und viele Politiker sehen die Kernkraft als einmalige Chance. „Wir erleben derzeit eine Renaissance der Kernenergie“, sagt Santiago San Antonio, Generaldirektor des Europäischen Atomforums FORATOM.

In Finnland und Frankreich werden bereits neue Reaktoren gebaut, während man in anderen Ländern wie Rumänien, Bulgarien, Litauen und der Slowakei dies zumindest vorhat. „Ich glaube nicht, dass diese Anlagen reichen werden. Wir brauchen mehr“, ist San Antonio überzeugt.

Laut Angaben der Internationalen Energieagentur IEA sind derzeit weltweit 439 gewerbliche Atomkraftwerke in Betrieb, während sich 36 im Bau befinden – das ist ein Zuwachs von neun Prozent.

In Europa erzeugen die bestehenden Atomkraftwerke 35 Prozent der Energie der Region. Doch da sich der Energieverbrauch bis 2030 fast verdoppeln könnte, müsste man, um diesen Prozentsatz zu halten, ihre Anzahl erhöhen. Schätzungen zufolge könnten in Europa bis 2030 mehr als 20 neue Reaktoren gebaut werden. Ende letzten Jahres betrieben die Länder der Europäischen Union 146 Reaktoren, das entspricht etwa einem Drittel aller Anlagen weltweit.

Europa kann sich jedoch nicht dem steigenden Energiebedarf widmen, ohne gleichzeitig zwei wichtige damit zusammenhängende Themen zu berücksichtigen.

Da ist zunächst die Notwendigkeit, auf Energiequellen mit niedrigem CO²-Ausstoß umzusteigen, um die industriell bedingten Umweltbelastungen zu reduzieren und den Klimawandel zu verlangsamen. Das Ziel einer globalen Erwärmung in diesem Jahrhundert von höchstens zwei Grad ist hoch gesteckt, und der Energiesektor wird dabei eine wichtige Rolle spielen müssen, wenn dies erreicht werden soll.

Mächtige Umweltlobbys in Europa sind jedoch trotz des Versprechens niedriger CO²-Emissionen nach wie vor weitgehend gegen eine nukleare Option.

„Kernenergie ist bestimmt keine Antwort auf den Klimawandel und bleibt eine riskante Technologie“, behauptet Georg Maue von der Klimaabteilung des deutschen Umweltministeriums.

Jan Haverkamp, Energieexperte für Greenpeace in Brüssel, ist der gleichen Ansicht: Wenn es darum gehe, den Klimawandel zu stoppen, sei die Kernenergie eher ein Hindernis als Teil einer Lösung. Außerdem bedeutet „die Kernenergie ein unlösbares Abfallproblem für uns, das zu weiteren Katastrophen wie Tschernobyl führen könnte“.

Das zweite große Problem für Europa ist die Notwendigkeit, die Abhängigkeit von importiertem Öl aus dem Nahen Osten und importiertem Erdgas aus Russland zu reduzieren. „Längerfristig gesehen kann Kernenergie eine Antwort auf beide Fragen sein“, meint Jeremy Gordon, Autor und Analyst für die Weltweite Nuklearvereinigung (World Nuclear Association), eine private Organisation mit Sitz in London.

In einem verzweifelten Versuch größere Energiesicherheit zu gewährleisten suchen die Länder Europas nun nach anderen Quellen erneuerbarer Energie, wie Wind- oder Solarkraft, als Teil einer langfristigen Lösung. Kurz- oder mittelfristig wenden sich die Regierungen jedoch der einst verachteten Kernenergie zu.

Nach Meinung von Alan McDonald von der Abteilung für Nuklearenergie der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA könnte die Kernenergie besonders für jene Länder geeignet sein, „in denen der Energiebedarf rasch wächst, alternative Ressourcen rar sind, die Sicherung der Energieversorgung Priorität hat und eine Reduzierung der Luftverschmutzung vorgeschrieben ist“.

Wenn solche Kriterien zuvor vor allem für Länder im Fernen Osten und Südasien galten, so haben sie heute auch in Europa und Nordamerika Bedeutung.

Finnland hat’s schwerer

Nach einer Unterbrechung von 20 Jahren ist die Errichtung von Atomkraftwerken kein leichtes Unterfangen, wie Finnland zu seinem Leidwesen erfahren musste. Technologie und Sicherheitsanforderungen haben sich weiter entwickelt. Spezialisiertes Personal ist schwieriger zu bekommen, das Management ist mitunter nicht mehr qualifiziert genug, und die Preise sind in die Höhe geschossen.

Infolge einer Kombination all dieser Faktoren hat das neue finnische Atomkraftwerk in Olkiluoto an der baltischen Küste – das erste derartige Projekt, das nach der 20-jährigen Pause gestartet wurde – sein Budget um 25 Prozent überschritten und ist nun mehr als zwei Jahre im Rückstand.

„Der Zeitplan hat sich von Anfang an verzögert. Natürlich machte ich mir Sorgen“, sagt Jarmo Tanhua, Präsident und CEO von Teollisuuden Voima Oyi, dem Unternehmen, das die zwei existierenden Reaktoren in Olkiluoto mit einer Kapazität von jeweils 860 MW betreibt.

Eine einspurige Straße, die durch einen dichten Kiefernwald nach Olkiluoto führt, endet plötzlich vor dem Tor des Kraftwerks, vor den zwei riesigen, mit den typischen kirschroten Farben der Region bemalten Reaktorblöcken. Die Plattform der nuklearen Anlage ähnelt einem riesigen Ameisenhügel. Mehr als 3.200 Menschen arbeiten hier rund um die Uhr, um eines der weltweit größten Atomkraftwerke mit einer Kapazität von 1.600 MW zu bauen.

„Es ist härter, als ich es erwartet hätte“, sagt ein polnischer Arbeiter, während er Baumaterial trägt. Kräne umgeben den Reaktorblock, der eine Höhe von 60 Metern haben wird, und der Geruch von heißem Eisen liegt in der Luft.

Als die Bauarbeiten 2003 begannen, rechnete man mit Kosten von 3 Milliarden Euro und einer Inbetriebnahme des Reaktors im Jahr 2009. Jüngsten Schätzungen zufolge liegen die Kosten aber bei über 4,5 Milliarden Euro, während die Frist auf 2011 verlängert wurde.

„Einige der Schwierigkeiten in Olkiluoto sind darauf zurückzuführen, dass dieser Reaktor der erste seiner Art ist“, erklärt Julien Duperray, Sprecher des französischen Konzerns Areva, der für das Projekt verantwortlich ist.

Doch Havercamp von Greenpeace beharrt darauf, dass die Probleme grundsätzlicherer Natur seien: „Das Projekt in Finnland ist eine Baukatastrophe“, argumentiert er.

Seiner Ansicht nach geht der Wunsch, das Projekt so schnell wie möglich fertig zu stellen, auf Kosten der Sicherheitsvorschriften, und der einzige Grund, warum nach wie vor gebaut wird, liege daran, dass es schwierig sei, solch große Projekte zu stoppen, wenn sie einmal laufen.

Profitieren von der Erfahrung anderer

Die Erfahrungen der Finnen, die praktisch gezwungen waren, die Grundlagen der Kernenergieindustrie neu zu erschaffen, werden von Ländern mit laufenden Nuklearprojekten genau beobachtet.

Das derzeit modernste laufende Projekt ist der 1.600-MW-Reaktor, den Areva bei Flamanville im Westen Frankreichs errichtet. Die offiziellen Bauarbeiten begannen Ende 2007, doch „es wird hier höchst wahrscheinlich das gleiche passieren, wie in Olkiluoto“, meint Havercamp.

Mehr als 30 Nuklearanlagen werden laut Angaben der IAEA weltweit in den nächsten Jahren gebaut werden, die meisten davon in den sich schnell entwickelnden asiatischen Wirtschaften Chinas und Indiens sowie in Russland und den USA.

Die Balkanländer haben noch keine nuklearen Bauprojekte begonnen, sind jedoch gerade beim Einholen der finanziellen und baulichen Genehmigungen. Dieser Prozess verspricht schwierig zu werden. Die slowakische Regierung beauftragte vor kurzem die slowakische Firma Slovenske Elektrarne, die den Bau eines dritten und vierten Blocks im Kernkraftwerk Mochovce mit einer Kapazität von je 440 MW plant, eine komplette Überprüfung der Umweltauswirkungen als Voraussetzung für das Erhalten einer Betriebslizenz durchzuführen.

In Bulgarien, wo die Europäische Union die Behörden vor einigen Jahren gezwungen hat, vier der sechs Reaktoren in Kozloduy zu schließen, ist der Anteil an Atomstrom von 42 Prozent des Landesbedarfs auf 32 Prozent gefallen.

Bulgarien plant nun jedoch, diesen Prozentsatz durch den Bau zweier zusätzlicher Anlagen mit einer Kapazität von je 1.000 KW in Belene an der Donau zu erhöhen. Die Kosten des Projekts belaufen sich schätzungsweise auf vier Milliarden Euro. Der erste Reaktor könnte schon 2013 in Betrieb gehen.

„Wir können nicht garantieren, dass wir keine Probleme mit den Arbeitern oder Baumaterialien haben werden, aber bis jetzt läuft alles nach Plan“, erzählt Vasil Bandov, Bauleiter des Kernkraftwerks Belene.

Das Nuklearprojekt in Belene begann 1985, wurde jedoch 1992 aufgrund der demokratischen Veränderungen im Land und der prognostizierten Risiken aufgegeben. Der Rohbau des Reaktors steht verlassen auf dem Gelände der Anlage, umgeben von einem Zaun, der neugierige Besucher fernhalten soll.

Sollte Bulgariens staatliches Energieversorgungsunternehmen das Geld für 51 Prozent des 4- Milliarden-Euro-Projekts bis nächsten Frühling auftreiben können, wird der alte Reaktor abgerissen und die Bauarbeiten beginnen von neuem.

Für den Bau der Reaktoren fiel die Wahl auf die russische Atomstroyexport und Areva. Wie im Oktober beschlossen wurde, soll vorzugsweise der deutsche Energiekonzern RWE in das Projekt investieren und sich mit 49 Prozent an der Anlage beteiligen.

Doch Greenpeace ist von diesem Projekt genauso wenig begeistert wie von dem neuen, in Bau befindlichen Kraftwerk in Finnland.

„Das Belene-Projekt wird in einer Gegend errichtet, die stark unter dem Erdbeben von 1977 gelitten hat“, warnt Haverkamp. Damals kamen mehr als 100 Menschen in der etwa 200 Kilometer von Belene entfernten bulgarischen Stadt Svishtov ums Leben. Das Projekt sei bereits dreimal so teuer als ursprünglich 2003 vom Parlament genehmigt und werde mehr als sieben Milliarden Euro kosten.

Rumänien hat mit ähnlichen Problemen bezüglich der Kosten seines Kernkraftwerks zu kämpfen. Die zwei Reaktoren mit einer Leistung von 700 MW wurden 2006 auf 2,3 Milliarden Euro geschätzt, jüngeren offiziellen Schätzungen zufolge liegt der Preis jedoch bei 4 Milliarden Euro.
Sollten die Kosten für Rohmaterial und Betriebsmittel weiterhin in demselben Ausmaß steigen, wird dieser Preis sicher nicht der endgültige sein.

„Wir müssen uns bis Ende Dezember mit den Investoren einigen“, sagt Teodor Chirica, Generaldirektor von Nuclearelectrica. Das staatliche Unternehmen ist mit 51 Prozent am Projekt beteiligt, einem gleich hohen Anteil wie der des bulgarischen Staates. Der Unterschied besteht nur darin, dass die restlichen Anteile unter sechs internationalen Investoren aufgeteilt werden.

Beim Bau von Kernkraftwerken liegt der Vorteil für die Balkanländer darin, dass sie von der Erfahrung, die Bauunternehmen wie Areva bei der Errichtung anderer Nuklearanlagen sammeln, profitieren werden.

Dadurch könnte es möglicherweise weniger Probleme mit den Bewilligungen und Sicherheitsvorschriften geben. Doch die vielen Projekte, die in der Region fast zeitgleich gebaut werden könnten, werden ihre eigenen Schwierigkeiten haben – unübersehbar ist etwa der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften.

„Sobald der Vertrag mit den Investoren unterzeichnet ist, werden wir damit beginnen, Personal anzustellen und einzuschulen“, sagt Ionescu vom Kraftwerk Cernavodă. Die Mitarbeiterrekrutierung für den zweiten Block, der 2007 in Betrieb ging, hatte Jahre im Voraus begonnen.

Der Erfolg der Nuklearprojekte in Zentral- und Osteuropa, und inwieweit diese dem wachsenden Energiebedarf Europas gerecht werden können, hängt nun davon ab, ob sie in der Lage sind, die finanziellen Mittel zu beschaffen und die Bauarbeiten plangemäß durchzuführen.

Fellow Bio

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Magda Munteanu

Magda Munteanu was born in 1978 in Bucharest, Romania. She has ten years’ experience as a journalist, mainly covering finance and the economy

Topic

Topic 2008: Energy

Energy is a topic that preoccupies officials, politicians and citizens across Europe - and arguably one of the biggest challenges facing this continent and the international community.

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